
Rechtsrheinische Bahnstrecke halbes Jahr gesperrt
Wegen der Sperrung der Bahnstrecke und der Nordbrücke für LKW und den damit absehbaren Staus bietet sich für Pendler der Umstieg auf das Fahrrad an
Die Sperrung der rechten Bahnstrecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden im Zeitraum vom 10. Juli bis zum 11. Dezember wird nicht nur für die Menschen auf der rechten Rheinseite zur Herausforderung. Da der Fern- und Güterverkehr auf die linke Rhein- und Siegstrecke verlagert wird, kommt es dort zu einer Ausdünnung des Personenverkehrs. Der Schienenersatzverkehr wird auf jetzt schon vollen Straßen im Berufsverkehr Probleme bekommen. Baustellen und die Sperrung der Bonner Nordbrücke für den LKW Verkehr verschärfen die Lage zusätzlich. Der VCD Köln hat die geplanten Baumaßnahmen und Auswirkungen detailliert hier Link beschrieben.
In dieser Situation bietet sich das Fahrrad als eine Alternative an. Nicht als Notlösung, sondern als pragmatische Antwort auf ein über Monate hinweg instabiles Verkehrssystem. Der große Vorteil des Fahrrads liegt weniger in der Geschwindigkeit
als in der Planbarkeit. Während Bahn und Busfahrten von Ausfällen, Taktänderungen und Staus betroffen sind, bleibt die Fahrzeit auf dem Rad überschaubar, planbar und konstant. Wer einmal seine Strecke kennt, weiß, wann man ankommt.
Leider kommt der Ausbau der Radpendlerstrecken in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis nur langsam voran, nichtsdestotrotz gibt es heute schon Strecken die man gut benutzen kann. Diese werden wir hier in Kürze vorstellen. Mittels einfacher Planungstools kann man diese Routen dann an die eigenen Bedürfnisse anpassen.







