Fahrradfreundliche Arbeitgeber in Bonn: Statistisches Bundesamt und BISp - ADFC Bonn/Rhein-Sieg

Elke Burbach und Gabriele Heix (ADFC Bonn/Rhein-Sieg) bedankten sich im Namen aller radfahrenden Beschäftigten bei den Engagierten der beiden Behörden. © ADFC

Fahrradfreundliche Arbeitgeber in Bonn: Statistisches Bundesamt und BISp

Das zweite Mal in Folge hat der ADFC das Zertifikat „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ der Bonner Zweigstelle des Statistischen Bundesamts verliehen. Erstmals erhielt auch das Bundesinstitut für Sportwissenschaften (BISp) ein solches Zertifikat.

Seit der Erstzertifizierung seines Standorts vor drei Jahren hat sich das Statistische Bundesamt (Destatis) inzwischen mit dem ebenfalls in der Graurheindorfer Straße sitzenden Bundesinstitut für Sportwissenschaften (BISp) zusammengetan, um für eine noch fahrradfreundlichere Ausstattung zu sorgen. Das Ergebnis: Eine Verbesserung der Zertifizierungsstufe von Bronze auf Silber im EU-weit gültigen Zertifizierungsstandard.

Elke Burbach und Gabriele Heix vom ADFC Bonn/Rhein-Sieg bedankten sich im Namen aller radfahrenden Beschäftigten bei den Engagierten der beiden Behörden, dass sie die Radfahr-Infrastruktur am Standort tatkräftig verbessert hätten. Das mache einen Umstieg auf das Rad für die Behördenmitarbeitenden und Gäste nochmals attraktiver und entlaste den Pendelverkehr in und um Bonn.

„Im BISp arbeiten viele Sportwissenschaftlerinnen und Sportwissenschaftler, die auch sportlich sehr aktiv sind. Deshalb freuen wir uns über die Auszeichnung ganz besonders, die uns thematisch natürlich gut steht“, zeigte sich BISp-Direktorin Andrea Schumacher beeindruckt über die gleich in Silber gelungene Erstzertifizierung ihrer Behörde. Dr. Birgit Settekorn, Leiterin der Bonner Destatis-Zweigstelle, sagte: „Es ist ein Ansporn für uns, dass wir nicht nur wieder bestanden haben, sondern besser geworden sind. Wir wollen noch mehr als umweltfreundlicher Arbeitgeber im Fokus stehen“. „Wir sind zwei Behörden, die dem Thema Fahrrad sehr verbunden sind“, ergänzte Fabian Middelhoff, Verwaltungsleiter und Umweltbeauftragter der Zweigstelle.

In der Praxis heißt das: Parkplätze und Fahrradabstellanlagen gibt es auf dem gesamten Areal genügend. Wie schon zur Zertifizierung vor drei Jahren, stehen den Radfahrerenden eine Standluftpumpe und Basis-Werkzeug zur Verfügung, um kleinere Wartungs- oder Reparaturarbeiten durchführen zu können. Beides steht, wie die Abstellanlagen, auch Gästen zur Verfügung. Zusätzlich wurde in den vergangenen drei Jahren eine Service- und Reparaturstation im Außenbereich vor Haus 6 eingerichtet. Und trotz den jüngst am Standort ergriffenen Energiesparmaßnahmen werden für radelnde Bedienstete Duschen mit warmem Wasser angeboten. Auch werden Aktions- und Gesundheitstage veranstaltet, darunter war bereits ein Fahrsicherheitstraining.

Die Vertreter der Behörden erklärten, nun an weiteren Verbesserungen zu arbeiten, um die höchste Zertifizierungs-Stufe zu erreichen: Gold. Dazu arbeite man unter anderem beharrlich weiter an einer Erneuerung einer betagten Fahrradständer-Anlage. Idealerweise erhalte sie Photovoltaik-Panele, um Pedelec-Akkus während der Standzeit mit klimafreundlichem Solarstrom aufladen zu können.

Initiative „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“

Die Initiative „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ von EU und ADFC will Menschen den Arbeitsweg mit dem Fahrrad erleichtern, indem Firmen fahrradfreundlich und dadurch auch für Mitarbeiter:innen attraktiver werden.

Der ADFC berät Firmen vor Ort, liefert ihnen Tipps und Informationen und vergibt das gleichnamige, drei Jahre gültige EU-Zertifikat in drei Abstufungen: Bronze, Silber und Gold.

Auf der Website https://www.fahrradfreundlicher-arbeitgeber.de/  (externer Link)erhalten Interessierte im Handbuch „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber – leicht gemacht“ erste Informationen sowie einen Selbsttest.

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