Verkehrsverbände zu Reuterstraße: Sperrung als Chance begreifen

 

ÖPNV und Radverkehr stärken: Verbände schlagen temporäre Bike&Ride-Plätze vor

 

Die unvermeidliche Sperrung der Autobahnabfahrt zur Reuterstraße sollten Stadt, Wirtschaftsverbände und Verkehrsteilnehmer als Chance sehen, die von einer breiten Parteienmehrheit angestrebte Verkehrswende schneller umzusetzen. Das fordern die Verkehrsverbände VCD und ADFC. Den absehbaren Belastungen durch das Ausweichen des motorisierten Verkehrs müsse durch bessere Angebote für Busse, Bahnen und den Radverkehr begegnet werden. Als mögliche Maßnahmen schlagen die Verbände temporäre Park&Ride-Parkplätze, Sonderbusverkehre sowie temporäre Radwege vor. „Diese Ausnahmesituation muss mutig genutzt werden, um die Bevölkerung von den Vorteilen der Verkehrswende zu überzeugen“, so VCD-Vorsitzender Rainer Bohnet.

Das sieht auch Werner Böttcher so, verkehrspolitischer Sprecher des ADFC: „Die drohenden Verkehrsbelastungen, die sich aus der Teilsperrung ergeben, können durch engagierte Maßnahmen deutlich reduziert werden. So können z.B. temporäre Radspuren auf der Reuterstraße geschaffen werden, wenn die Platzverhältnisse während der Baumaßnahme dies erlauben.“

Tobias Mandt, Sprecher der Initiative Radentscheid, ergänzt: „Aktuell teilen sich der Fuß- und Radverkehr auf der Reuterstraße die schmalen Gehwege. Dadurch entstehen Konflikte und Menschen werden abgehalten, zu Fuß oder mit dem Rad die Reuterstraße zu nutzen. Durch eigene Spuren für den Radverkehr schaffen wir auf dem Gehweg wieder ausreichend Platz für Fußgänger und mobilitätseingeschränkte Menschen mit Rollator und Rollstuhl.“

Karl-Heinz Rochlitz, stv. Vorsitzender des VCD, schlägt vor: „Es gibt im Bonner Norden und Westen passende Flächen, um temporäre Park&Ride Parkplätze einzurichten. Von diesen können Pendler mit Sonderbussen oder mit den vorhandenen Bahnlinien direkt ins Regierungsviertel fahren. Auf diesem Weg werden ganz neue Nutzergruppen angesprochen und die Verlagerung von Verkehr auf Bus und Bahn kann gestärkt werden.“ "

Sollten diese Maßnahmen erfolgreich sein, kommt auch ihre dauerhafte Übernahme in Betracht. Gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft, Handel, Zivilgesellschaft und Verwaltung möchten wir unsere Vorschläge in einer Taskforce diskutieren und konkretisieren.

Die unvermeidliche Sperrung der Autobahnabfahrt zur Reuterstraße sollten Stadt, Wirtschaftsverbände und Verkehrsteilnehmer als Chance sehen, die von einer breiten Parteienmehrheit angestrebte Verkehrswende schneller umzusetzen. Das fordern die Verkehrsverbände VCD und ADFC. Den absehbaren Belastungen durch das Ausweichen des motorisierten Verkehrs müsse durch bessere Angebote für Busse, Bahnen und den Radverkehr begegnet werden. Als mögliche Maßnahmen schlagen die Verbände temporäre Park&Ride-Parkplätze, Sonderbusverkehre sowie temporäre Radwege vor. „Diese Ausnahmesituation muss mutig genutzt werden, um die Bevölkerung von den Vorteilen der Verkehrswende zu überzeugen“, so VCD-Vorsitzender Rainer Bohnet.

Das sieht auch Werner Böttcher so, verkehrspolitischer Sprecher des ADFC: „Die drohenden Verkehrsbelastungen, die sich aus der Teilsperrung ergeben, können durch engagierte Maßnahmen deutlich reduziert werden. So können z.B. temporäre Radspuren auf der Reuterstraße geschaffen werden, wenn die Platzverhältnisse während der Baumaßnahme dies erlauben.“

Tobias Mandt, Sprecher der Initiative Radentscheid, ergänzt: „Aktuell teilen sich der Fuß- und Radverkehr auf der Reuterstraße die schmalen Gehwege. Dadurch entstehen Konflikte und Menschen werden abgehalten, zu Fuß oder mit dem Rad die Reuterstraße zu nutzen. Durch eigene Spuren für den Radverkehr schaffen wir auf dem Gehweg wieder ausreichend Platz für Fußgänger und mobilitätseingeschränkte Menschen mit Rollator und Rollstuhl.“

Karl-Heinz Rochlitz, stv. Vorsitzender des VCD, schlägt vor: „Es gibt im Bonner Norden und Westen passende Flächen, um temporäre Park&Ride Parkplätze einzurichten. Von diesen können Pendler mit Sonderbussen oder mit den vorhandenen Bahnlinien direkt ins Regierungsviertel fahren. Auf diesem Weg werden ganz neue Nutzergruppen angesprochen und die Verlagerung von Verkehr auf Bus und Bahn kann gestärkt werden.“ "

Sollten diese Maßnahmen erfolgreich sein, kommt auch ihre dauerhafte Übernahme in Betracht. Gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft, Handel, Zivilgesellschaft und Verwaltung möchten wir unsere Vorschläge in einer Taskforce diskutieren und konkretisieren.

 

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https://bonn-rhein-sieg.adfc.de/artikel/verkehrsverbaende-zu-reuterstrasse-sperrung-als-chance-begreifen-1-1

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Wie erreiche ich den ADFC Bonn?

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  • Ich würde gerne beim ADFC mitmachen, weiß aber nicht, wo ich mich melden soll.

    Es gibt viele Möglichkeiten sich ehrenamtlich beim ADFC Bonn zu engagieren. Die Aufgabenfelder reichen von der Mitgestaltung der Website oder Social Media zum Umsetzen von Info-Kampagnen bei Infoständen oder auf der Messe „Rad + Freizeit“ bis hin zum Diskutieren am Runden Tisch der Verkehrspolitik. Auch zeitlich ist ein einmaliges Engagement oder das Absolvieren einen soziales Jahres möglich.
    Alle weiteren Details und die Einladung zu einem „Neumitglieder-Treffen“ bekommen Sie bei Verena Zintgraf (E-Mail).

     

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  • Wo kann ich mein Rad codieren lassen?

    Eine Codierung ist sowohl im Radhaus in der Bonner Altstadt, sowie am Skatepark in Beuel möglich. Außerdem bieten einzelne Ortsgruppen auch Termine außerhalb der Innenstadt Bonn.

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    Die 22. Rad+Freizeit 2022 musste coronabedingt leider ausfallen.
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