ADFC Bonn/Rhein-Sieg - Verkehrspolitik (in Bearbeitung)

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg e. V.

Verkehrspolitik

Viele Menschen nutzen das Fahrrad bereits täglich für den Weg zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit. Doch nicht überall sind die Bedingungen dafür optimal: Gefahrenstellen, Lücken im Radwegenetz und unzureichende Verkehrsführungen zeigen, dass auf dem Weg zu einer fahrradfreundlichen Region noch einiges zu tun ist.

Der Radverkehr ist ein zentrales Thema der Arbeit des ADFC Bonn/Rhein-Sieg. Als verkehrspolitischer Verein setzen wir uns mit Nachdruck für eine fahrradfreundliche Infrastruktur in der Region ein. Unser Ziel ist es, sichere, komfortable und durchgängige Radverbindungen zu schaffen, die Menschen jeden Alters eine attraktive und nachhaltige Mobilität ermöglichen.

Dabei ist der ADFC parteipolitisch neutral, vertritt jedoch konsequent die Interessen von Radfahrenden. Als starke Stimme für den Radverkehr engagieren wir uns für den Ausbau und die Verbesserung der Fahrradinfrastruktur sowie für eine Verkehrspolitik, die das Fahrrad als gleichberechtigtes Verkehrsmittel fördert.

Wir gestalten 2.544 km² fahrradfreundlich

Mit rund 1,1 Millionen Einwohner...

Wir organisieren für 17 Städte und 14 Gemeinden....

statistisch gibt es über 1,2 Millionen Fahrräder in unser Region

aktuelle Aktionen

10 Velorouten in Bonn

Zehn priorisierte Velorouten sollen das Radnetz in Bonn konkretisieren. ADFC und Radentscheid setzen dabei auf Verbindungen entlang von Schulen, Arbeitgebern und ÖPNV – um Radfahren sicherer und den Umstieg aufs Rad attraktiver zu machen.

Radpendlerrouten im Rhein-Sieg-Kreis und Kreis Euskirchen

Radpendlerrouten im Rhein-Sieg-Kreis und Kreis Euskirchen

Gemeinsam für sichere Radwege: ADFC-Projekt „Stadtteilpat*innen“ in Bonn

Wer in Bonn oder im Rhein-Sieg-Kreis mit dem Fahrrad unterwegs ist, kennt die Herausforderungen im Alltag: Unübersichtliche Kreuzungen, beschädigte Fahrbahnen, fehlende Radwege oder Konflikte mit dem motorisierten Verkehr sorgen immer wieder für gefährliche Situationen – sowohl für Radfahrende als auch für Fußgänger*innen.

Um diese Probleme systematisch zu erfassen und Verbesserungen aktiv voranzutreiben, werden ehrenamtliche „Stadtteilpat*innen“ gesucht. Ziel der Initiative ist es, lokale Gefahrenstellen zu dokumentieren und die Verkehrspolitik bei der Entwicklung einer sicheren und attraktiven Radinfrastruktur konstruktiv zu begleiten.

Engagement direkt vor der Haustür

Die Stadtteilpat*innen übernehmen dabei eine wichtige Rolle: Sie beobachten die Verkehrssituation in ihrem Quartier, dokumentieren Problemstellen mit Fotos und Beschreibungen und bringen ihre Ortskenntnis in die Diskussion um notwendige Verbesserungen ein.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Begutachtung und Weiterentwicklung der geplanten Velorouten. Darüber hinaus setzen sich die Ehrenamtlichen dafür ein, dass wichtige Radwege saniert, ausgebaut und sicher gestaltet werden.

Regelmäßige Treffen – digital oder im ADFC-RadHaus – ermöglichen den Austausch untereinander sowie die Abstimmung gemeinsamer Aktivitäten.

Vorbild aus Düsseldorf

Inspiration für das Bonner Projekt liefert die erfolgreiche „Aktion Radwegetest“ des ADFC Düsseldorf. Dort haben Ehrenamtliche in zehn Stadtbezirken Gefahrenstellen identifiziert, analysiert und konkrete Verbesserungsvorschläge entwickelt. 

Wie dieses Projekt umgesetzt wurde und welche Ergebnisse erzielt werden konnten, stellte Matthias Arkenstette vom ADFC Düsseldorf in Bonn vor. 

Jetzt mitmachen

Der Startschuss für das Projekt ist bereits gefallen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich einzubringen und ihre Erfahrungen vor Ort einzubringen.

Die ersten Treffen fanden beziehungsweise finden im RadHaus des ADFC in der Breite Straße 71 in Bonn statt. Auf der Agenda stehen unter anderem:

  • Ziele und aktueller Stand des Projekts
  • Aufgaben der Stadtteilpat*innen
  • Zusammenarbeit über persönliche Treffen und digitale Plattformen
  • Dokumentation und Erfolgsmessung
  • Analyse von Gefahrenpunkten und Entwicklung von Lösungsansätzen
  • Zusammenarbeit mit weiteren Kooperationspartnern

Bonn fahrradfreundlicher gestalten

Das Projekt lebt vom Engagement der Menschen vor Ort. Ob in Bonn, Siegburg oder anderen Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises: Wer sich für sichere Wege, nachhaltige Mobilität und eine lebenswerte Stadt einsetzen möchte, erhält mit den Stadtteilpat*innen die Möglichkeit, konkret etwas zu bewegen.

Gemeinsam können Bürgerinnen und Bürger dazu beitragen, Gefahrenstellen sichtbar zu machen, Verbesserungen anzustoßen und die Region Schritt für Schritt fahrradfreundlicher zu gestalten.

Verkehrspolitik in Bonn

Bonn steht vor der Herausforderung, den Verkehr zukunftsfähig, sicher und klimafreundlich zu gestalten. Die Stadt wächst, der Platz im öffentlichen Raum ist begrenzt und die Anforderungen an eine moderne Mobilität nehmen zu.

Für den Radverkehr bedeutet dies vor allem, bestehende Lücken im Radwegenetz zu schließen, Gefahrenstellen zu beseitigen und sichere, durchgängige Verbindungen zwischen den Stadtteilen zu schaffen. Gleichzeitig müssen Radverkehr, Fußverkehr, öffentlicher Nahverkehr und Autoverkehr sinnvoll aufeinander abgestimmt werden.

Die Bonner Verkehrspolitik muss dabei auf engen Raum die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmenden berücksichtigen und den öffentlichen Raum so gestalten, dass sichere, nachhaltige und attraktive Mobilität für alle möglich wird.

10 Velorouten für Bonn

Stadtteilpat*innen

Zusammenarbeit

Radentscheid Bonn e.V.

velorouten-bonn.de/radentscheid

VCD Bonn/Rhein-Sieg/Ahr

Verkehrspolitik im Rhein-Sieg-Kreis und Euskirchen

Der Rhein-Sieg-Kreis und der Kreis Euskirchen stehen vor der Aufgabe, Mobilität in einer Region mit vielen Pendlerinnen und Pendlern sowie ländlich geprägten Räumen zukunftsfähig zu gestalten. Zu den wichtigsten Herausforderungen gehören der Ausbau sicherer und durchgängiger Radverbindungen, die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs sowie die Reduzierung von Verkehrsbelastungen.

Besonders im Radverkehr gilt es, bestehende Netzlücken zu schließen und attraktive Verbindungen zwischen Städten und Gemeinden zu schaffen. Gleichzeitig müssen nachhaltige Mobilitätsangebote gestärkt werden, damit Menschen auch außerhalb der Ballungsräume sicher und flexibel unterwegs sein können.

Radpendlerrouten für RSK und Euskirchen

einfach.sicher.fahrradfahren

verkehrspolitische Kampangen

Wir sind Teil...

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Stadtradeln

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Schlüsselfaktor Radverkehr

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AG Verkehrspolitik Bonn

AG Verkehrspolitik Rhein-Sieg und Euskirchen

Projekt Stadtteilpatinnen

Hintergrundwissen

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